Tessin bietet sich super an für einen Wochenendtrip. Mein Freund und ich nehmen uns immer mal wieder ein Wochenende zeit für uns.
Wir sind am Samstag früh los, haben unterwegs gefrühstückt, im Café Knaus in Oensingen, sind dann gegen Mittag in Lugano angekommen. Haben im Parkhaus parkiert und sind erstmal gemütlich am See entlang spaziert. Es war tolles Wetter und einiges los. Wir haben uns dann in ein Restaurant gesetzt und etwas leckeres gegessen. Ein leckeren Aperol dürfte natürlich auch nicht fehlen. Es war etwas hektisch im Restaurant und sie waren wohl etwas überrascht, dass es im Februar so tolles Wetter ist und viele Leute unterwegs sind.
Nachdem Essen sind wir wieder den Weg zurück, haben uns im Gelateriawagen noch ein Eis geholt und sind noch etwas durch den Ciani Park spaziert.
Dann haben wir uns auf den abenteuerlichen Weg zum Hotel gemacht. Man fährt durch enge Kurven und dann im Ort durch enge Gassen. Aber der Weg hat sich geloht, dass Hotel liegt im charmanten Tessiner Ort Carona.






Das Hotel Villa Carona ist schön gelegen im Ort und hat seinen eigenen Charme. Es ist etwas älter, aber das passt zum ganzen Ambiente im und ums Hotel. Die Zimmer sind rustikal und gross. Es hat Aufenthaltsräume im Hotel, einen schönen grossen Garten der zum verweilen einlädt, einen kleinen aber schönen Wellnessbereich, Hot Pod, Pool und ein Restaurant.
Nach dem einchecken und einrichten im Zimmer sind wir in den Wellnessbereich. Es hat eine Dampfbad, eine Sauna, einen Ruheraum, draussen ein Kältebad und Hot Pods.
Zum Abendessen haben wir im Restaurant reserviert. Vor allem in der Zeit in der man nicht draussen sitzen kann würde ich dies empfehlen, da es innen nicht sehr gross ist. Man könnte auch mit Halbpension buchen, aber wir wollten unser Menu selber wählen.
Es ist eine kleine Karte, aber mit tollen Gerichten. Es war wirklich sehr gut, einzig was uns etwas gefehlt hat waren ein paar typische Tessinergerichte auf der Karte.
Zum Frühstück hat uns dann ein grosses und mit allem was das Herz begehrt erwartet. Man kann im süssen, rustikalen Raum frühstücken oder bei schönem Wetter im Garten. Da wir dachten es ist doch noch etwas frisch haben wir uns in den Frühstücksraum gesetzt, sind dann aber noch mit einem Kaffee raus in den Garten. Leider waren wir nur eine Nacht dort, weil man könnte gut einen Tag gemütlich im Garten und im Ort verbringen. Es hat nicht weit vom Hotel noch einen Park zum spazieren gehen.










Wir sind dann nach dem Frühstück Richtung Gandria gefahren, wir haben den kleinen Parkplatz angepeilt, um dann den Weg entlang dem See nach Gandria zu laufen. Wir hatten grosses Glück es wurde gerade ein Parkplatz frei, sonst war alles besetzt. Man kann sein Glück also versuchen, es hat auch noch einige blaue Zonen Parkplätze auf dem Weg nach hinten, ansonsten kann man auch in Lugano parkieren und den Bus nehmen oder in Gandria selbst gibt es oberhalb auch noch Parkplätze.
Der Weg nach Gandria ist sehr schön und gemütlich zum laufen. Wir waren Ende Februar dort und am Vormittag, es hatte da schon recht viele Leute unterwegs, wir dachten nur wie sieht das im Frühling oder Sommer aus. Es war aber halt auch sehr schönes Wetter und schon recht warm.
Gandria selber ist wirklich schön, wie man sich ein Tessiner Dorf vorstellt. Zum Apéro haben wir uns direkt am See ins La Bottega di Gandria gesetzt. Hier findest du nebst Tessiner Getränken und Tessiner Spezialitäten zum Essen.
Gegessen haben wir dann im Ristorante Antico, wir hatten Glück, dass wir noch einen Platz bekommen haben, auch wenn wir drinnen sitzen mussten. Ich würde empfehlen, wenn ihr wisst wo ihr essen wollte zu reservieren.
Im Restaurant gibt es viele tolle Tessiner Gerichte und der Service war super, auch wenn sie voll im Stress waren.
Auf dem Weg wieder zurück am See entlang, kamen uns dann immer mehr Leute entgegen und wir waren froh, dass wir so früh hin sind.
Wenn die Schiffe fahren, kann man natürlich auch mit dem Schiff nach Gandria.













